Viele Wege führen zu MarktTreff …

Gemeinden, die sich für MarktTreff interessieren, wenden sich zunächst an das MarktTreff-Projektmanagement oder das für ihre AktivRegion zuständige Regionaldezernat des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR). Durch die Erstinformation vor Ort wird in der Gemeinde ein Diskussionsprozess gestartet, in dem die Ausgangslagelage in der Kommune definiert und ein Grobkonzept für den MarktTreff entwickelt wird. Am Ende dieser Informationsphase beauftragt die Gemeinde einen Standort-Check: es wird geprüft, ob sich das geplante MarktTreff-Grobkonzept in dieser Gemeinde wirtschaftlich und wettbewerbsverträglich realisieren lässt.

Nach einem positiven Ergebnis im Standort-Check entscheidet sich die Gemeinde, ob sie die MarktTreff-Idee weiterverfolgen und in die Planungsphase einsteigen möchte. In dieser Phase wird ein detailliertes inhaltliches und bauliches Konzept für den MarktTreff entwickelt. Damit der MarktTreff qualitätvoll und zukunftsfähig geplant wird, beauftragt die Gemeinde ein erfahrenes Büro mit der MarktTreff-Projektleitung. Die Projektleitung moderiert den Planungsprozess und bindet Bürgerinnen und Bürger, Vereine und andere Interessensgruppen ein.

Die Projektleitung entwickelt gemeinsam mit den Menschen vor Ort in einer Machbarkeitsstudie das endgültige Konzept für den MarktTreff: Welche Angebote im Kerngeschäft? Welche Dienstleistungen? Welche Aktivitäten für den Treffbereich? Die vorgeschlagenen Angebote sollen bis zur Realisierbarkeit ausgearbeitet und geprüft werden.

Danach ist der letzte Schritt im Planungsprozess die detaillierte Wirtschaftlichkeits- und Tragfähigkeitsberechnung. Sie berücksichtigt folgende Sachverhalte:
• Wirtschaftlichkeitsanalyse und Finanzierungsplan für das Gesamtobjekt
• ergänzend eine detaillierte Liquiditätsplanung für das Kerngeschäft

Der Nachweis der Wirtschaftlichkeit und Tragfähigkeit ist eine der Voraussetzungen dafür, dass das Vorhaben beim zuständigen Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume als Leitprojekt in den Landeswettbewerb um die Fördermittel (EU/GAK) eingereicht werden kann. Ein positives Ergebnis der Wirtschaftlichkeits- und Tragfähigkeitsberechnung ist die Voraussetzung für die Erteilung des Zuwendungsbescheides durch das LLUR.

Wenn die Gemeinde grünes Licht für die Förderung des MarktTreff-Projektes erhalten hat, kann sie in die Realisierungsphase einsteigen. Architektur- und Bauleistungen müssen von der Gemeinde ausgeschrieben und beauftragt werden. Durch einheitliche Gestaltungselemente wird der MarktTreff als solcher erkennbar. Durch Öffentlichkeitsarbeit (unterstützt durch das Projektmanagement) und ein Eröffnungsfest wird das Interesse am MarktTreff gefördert: ein idealer Start für den neuen Dreh- und Angelpunkt im Dorf.

Möchten auch Sie einen MarktTreff in Ihrer Gemeinde? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf und informieren Sie sich im MarktTreff-Handbuch (PDF-Datei). Ansprechpartner zu verschiedenen Themen finden Sie hier.

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