Bereisung der Standorte zeigt MarktTreff-Vielfalt

Verbesserte Planungshilfen für interessierte Gemeinden

Kurz nach Eröffnung des MarktTreffs in Witzwort (Kreis Nordfriesland) hat eine Expertengruppe die nunmehr 13 realisierten MarktTreff-Standorte in Schleswig-Holstein besucht. Vertreter und Vertreterinnen des Innenministeriums Schleswig-Holstein, der Ämter für Ländliche Räume und der BBE-Unternehmensberatung - alles Partner in der Entwicklung des landesweiten Projektes MarktTreff - bereisten unter der Leitung von Christina Pfeiffer, Projektleiterin aus dem Innenministerium, die MarktTreffs, um aktuelle Informationen vor Ort zu sammeln.MarktTreff Hasenkrug

MarktTreff Hasenkrug

"Eine positive Aktion mit Konsequenzen", so das Fazit von Christina Pfeiffer am Ende der mehrtägigen Reise. "Die intensiven Gespräche mit Betreibern, Gemeinden und Amtsverwaltungen haben dazu geführt, dass wir das Konzept noch gemeindefreundlicher gestalten werden. Das Drei-Säulen-Prinzip, auf das jeder MarktTreff aufbaut - "Kerngeschäft", "Dienstleistungen" und "Treffpunkt" -, wird genauer gefasst und mit konkreten Anforderungen und Größenordnungen versehen. Dies bietet interessierten Gemeinden eine schnellere Orientierung, bessere Wahlmöglichkeiten bei der Dimensionierung ihrer geplanten MarktTreffs und optimierte Planungshilfen bei der Umsetzung."


Ziel der Bereisung war, sich in den MarktTreff-Kommunen aus erster Hand über den Projektstand zu informieren und den persönlichen Kontakt zu Gemeinden, Amtsverwaltungen und Betreibern zu pflegen.

Begleitet wurde Christina Pfeiffer von Thomas Grunewald von der BBE-Unternehmensberatung, die das Projekt im Hinblick auf den Einzelhandel berät und unterstützt, und von Hermann-Josef Thoben, Referatsleiter des Innenministeriums. Einzelne Standorte wurden darüber hinaus von Helmer Otto vom Schleswig-Holsteinischen Gemeindetag besucht.

Thomas Grunewald wies vor dem Hintergrund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage auf die positive Entwicklung der einzelnen Standorte hin. Und Hermann-Josef Thoben betonte: "Mit dem landesweiten - in den jeweiligen Gemeinden auf zwölf Jahre ausgelegten - Projekt MarktTreff fördert das Innenministerium gezielt die Lebensqualität auf dem Lande. Die Bereisung bot Gelegenheit, mich vor Ort vom Projektfortschritt zu überzeugen und künftigen Handlungsbedarf mit den Beteiligten zu diskutieren."

Die intensive Bereisung zeigte eindrücklich die Vielfalt auf, die das Konzept MarktTreff ermöglicht. Die Mehrheit der aktuellen Betreiber führt einen Lebensmitteleinzelhandel, dennoch könnten die MarktTreffs unterschiedlicher nicht sein. Geprägt durch die Individualität der Betreiber und ihrer Angebote sowie die angegliederten Dienstleistungsbereiche und Treffpunkte ist jeder MarktTreff einzigartig und wird von der Bevölkerung als "unser MarktTreff" erlebt und geschätzt.

Gerade im Dienstleistungsbereich ist erkennbar, wie sehr die Standorte auf die Bedürfnisse der Gemeinde zugeschnitten sind. So stehen zum Beispiel in Probsteierhagen (Kreis Plön) unter anderem vier Computerarbeitsplätze mit Internetanschluss in separaten Räumlichkeiten zur Verfügung und es werden kommunale Dienstleistungen angeboten.

In Munkbrarup (Kreis Schleswig-Flensburg) ist die Gemeinde selbst Betreiber und beherbergt im MarktTreff das Gemeindearchiv, einen IT-Raum mit zehn Computerarbeitsplätzen und Räume für Jugend-, Familien- und Seniorenarbeit, die rege genutzt werden. In Kasseedorf (Kreis Ostholstein) umfasst der große Dienstleistungsbereich eine SB-Filiale der Sparkasse, einen Buch-Shop, einen Otto-Shop sowie mehrere Computerarbeitsplätze mit Internetanschluss. Zudem bietet ein Vertreter einer großen Versicherungsgesellschaft dort regelmäßig seine Dienstleistungen an.

Zum individuellen Erscheinungsbild trägt natürlich auch die Immobilie bei, in der sich MarktTreff einquartiert hat - ob in einem Neubau wie am Standort Kirchbarkau (Kreis Plön), in einer reetgedeckten Kate wie in Klein Rönnau (Kreis Segeberg) oder in bestehenden Ladenräumlichkeiten wie in Witzwort (Kreis Nordfriesland).

Allen MarktTreffs gemeinsam ist das blau-rote Logo und der Pioniergeist, der sich wie ein roter Faden durch die Gespräche mit den Betreibern zog. "Der Aufwand hat sich für alle Beteiligten gelohnt", so Thoben vom Innenministerium. "Der persönliche Kontakt hat sich einmal mehr als sehr wichtig erwiesen. Es sind die Betreiber, Bürgermeister und Amtsverwaltungen zusammen mit den Dorfgemeinschaften, die dieses Projekt durch ihr Engagement und ihren Einsatz im Kern tragen."

Die detaillierte Dokumentation der Bereisung können Sie sich jetzt einfach herunterladen.
Kurz nach Eröffnung des MarktTreffs in Witzwort (Kreis Nordfriesland) hat eine Expertengruppe die nunmehr 13 realisierten MarktTreff-Standorte in Schleswig-Holstein besucht. Vertreter und Vertreterinnen des Innenministeriums Schleswig-Holstein, der Ämter für Ländliche Räume und der BBE-Unternehmensberatung - alles Partner in der Entwicklung des landesweiten Projektes MarktTreff - bereisten unter der Leitung von Christina Pfeiffer, Projektleiterin aus dem Innenministerium, die MarktTreffs, um aktuelle Informationen vor Ort zu sammeln.MarktTreff Hasenkrug

"Eine positive Aktion mit Konsequenzen", so das Fazit von Christina Pfeiffer am Ende der mehrtägigen Reise. "Die intensiven Gespräche mit Betreibern, Gemeinden und Amtsverwaltungen haben dazu geführt, dass wir das Konzept noch gemeindefreundlicher gestalten werden. Das Drei-Säulen-Prinzip, auf das jeder MarktTreff aufbaut - "Kerngeschäft", "Dienstleistungen" und "Treffpunkt" -, wird genauer gefasst und mit konkreten Anforderungen und Größenordnungen versehen. Dies bietet interessierten Gemeinden eine schnellere Orientierung, bessere Wahlmöglichkeiten bei der Dimensionierung ihrer geplanten MarktTreffs und optimierte Planungshilfen bei der Umsetzung."

Ziel der Bereisung war, sich in den MarktTreff-Kommunen aus erster Hand über den Projektstand zu informieren und den persönlichen Kontakt zu Gemeinden, Amtsverwaltungen und Betreibern zu pflegen.

Begleitet wurde Christina Pfeiffer von Thomas Grunewald von der BBE-Unternehmensberatung, die das Projekt im Hinblick auf den Einzelhandel berät und unterstützt, und von Hermann-Josef Thoben, Referatsleiter des Innenministeriums. Einzelne Standorte wurden darüber hinaus von Helmer Otto vom Schleswig-Holsteinischen Gemeindetag besucht.

Thomas Grunewald wies vor dem Hintergrund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage auf die positive Entwicklung der einzelnen Standorte hin. Und Hermann-Josef Thoben betonte: "Mit dem landesweiten - in den jeweiligen Gemeinden auf zwölf Jahre ausgelegten - Projekt MarktTreff fördert das Innenministerium gezielt die Lebensqualität auf dem Lande. Die Bereisung bot Gelegenheit, mich vor Ort vom Projektfortschritt zu überzeugen und künftigen Handlungsbedarf mit den Beteiligten zu diskutieren."

Die intensive Bereisung zeigte eindrücklich die Vielfalt auf, die das Konzept MarktTreff ermöglicht. Die Mehrheit der aktuellen Betreiber führt einen Lebensmitteleinzelhandel, dennoch könnten die MarktTreffs unterschiedlicher nicht sein. Geprägt durch die Individualität der Betreiber und ihrer Angebote sowie die angegliederten Dienstleistungsbereiche und Treffpunkte ist jeder MarktTreff einzigartig und wird von der Bevölkerung als "unser MarktTreff" erlebt und geschätzt.

Gerade im Dienstleistungsbereich ist erkennbar, wie sehr die Standorte auf die Bedürfnisse der Gemeinde zugeschnitten sind. So stehen zum Beispiel in Probsteierhagen (Kreis Plön) unter anderem vier Computerarbeitsplätze mit Internetanschluss in separaten Räumlichkeiten zur Verfügung und es werden kommunale Dienstleistungen angeboten.

MarktTreff Munkbrarup

In Munkbrarup (Kreis Schleswig-Flensburg) ist die Gemeinde selbst Betreiber und beherbergt im MarktTreff das Gemeindearchiv, einen IT-Raum mit zehn Computerarbeitsplätzen und Räume für Jugend-, Familien- und Seniorenarbeit, die rege genutzt werden. In Kasseedorf (Kreis Ostholstein) umfasst der große Dienstleistungsbereich eine SB-Filiale der Sparkasse, einen Buch-Shop, einen Otto-Shop sowie mehrere Computerarbeitsplätze mit Internetanschluss. Zudem bietet ein Vertreter einer großen Versicherungsgesellschaft dort regelmäßig seine Dienstleistungen an.

 

Zum individuellen Erscheinungsbild trägt natürlich auch die Immobilie bei, in der sich MarktTreff einquartiert hat - ob in einem Neubau wie am Standort Kirchbarkau (Kreis Plön), in einer reetgedeckten Kate wie in Klein Rönnau (Kreis Segeberg) oder in bestehenden Ladenräumlichkeiten wie in Witzwort (Kreis Nordfriesland).

Allen MarktTreffs gemeinsam ist das blau-rote Logo und der Pioniergeist, der sich wie ein roter Faden durch die Gespräche mit den Betreibern zog. "Der Aufwand hat sich für alle Beteiligten gelohnt", so Thoben vom Innenministerium. "Der persönliche Kontakt hat sich einmal mehr als sehr wichtig erwiesen. Es sind die Betreiber, Bürgermeister und Amtsverwaltungen zusammen mit den Dorfgemeinschaften, die dieses Projekt durch ihr Engagement und ihren Einsatz im Kern tragen."

Die detaillierte Dokumentation der Bereisung können Sie sich jetzt einfach herunterladen .