Riesenansturm auf den neuen MarktTreff Hohenfelde

H o h e n f e l d e MT 11.06.2014 − „Sind das 300 Menschen? Oder sogar 400?" Der Andrang war groß, als jetzt in der rund 1.050 Einwohner zählenden Gemeinde Hohenfelde an der Ostsee der 33. MarktTreff in Schleswig-Holstein eingeweiht wurde. In nur 26 Monaten realisierte das Dorf im Kreis Plön seit der grundsätzlichen Entscheidung der Gemeindevertretung ihr Vorhaben mit Nahversorgungsladen und großem Treffbereich.

1,3 Millionen Euro wurden investiert. „Das hätten wir als Gemeinde nicht allein stemmen können", sagt Bürgermeisterin Gesa Fink. Deshalb sei Hohenfelde dankbar für den Landeszuschuss in Höhe von 590.000 Euro.

 

 

 

 

Mit der Familie Alpen fand die Ostseegemeinde einen in der Region renommierten Einzelhändler als Pächter des Ladens. „So eine Unterstützung in der Aufbauphase wie in Hohenfelde haben wir noch nicht erlebt", sagt Willi Alpen. Dabei sei er zunächst skeptisch gewesen, ob die Gemeinde ein geeigneter Standort sei. Doch der mittlerweile verstorbene damalige Bürgermeister Heiner Övermöhle habe ihn geradezu nach Hohenfelde gezogen. Nun sei es an Einwohnern und Touristen, den neuen Laden zu nutzen. „Und nicht nur den Laden mit Leben zu erfüllen, sondern auch den Treffbereich", wie Kreispräsident Peter Sönnichsen ergänzte.

 


 
Einzelhändler Willi Alpen dankte den
Hohenfeldern für die große Unterstützung
während der Aufbauphase.
  Bürgermeisterin Gesa Fink zeigte sich stolz auf
den neuen MarktTreff, der in nur 26 Monaten
realisiert werden konnte.

 

Gemeinsam durchschnitten Bürgermeisterin Gesa Fink, Architekt Hans-Werner Voss, Edeka-Kaufmann Nils Alpen und Lars Nissen (Vorstand der VR-Bank) das Schleswig-Holstein-Band und gaben damit den MarktTreff Hohenfelde am Eröffnungstag zur Besichtigung frei. Laden- und Treffbereich sind durch eine gemeinsame Passage verbunden, die zu den beiden Parkplätzen führt. In das Gebäude integriert ist zudem der Bankautomat der VR-Bank.

 


v.l.: Nils Alpen, Gesa Fink, Hans-Werner Voss und Lars Nissen

 

Für Architekt Hans-Werner Voss war der MarktTreff in den vergangenen Wochen zur zweiten Heimat geworden - obwohl er selbst in Hohenfelde wohnt. Viele Dorfbewohner hatten den Eindruck, dass er „auf der Baustelle lebte", um alles termingerecht zu koordinieren.

 

  

 

Auch für Projektentwickler Stefan Urbanski von der CIMA, der die Gemeinde auf ihrem Weg zum MarktTreff begleitete, zeichnet das neue Multifunktionszentrum insbesondere eines aus: „Das hervorragende Zusammenspiel und große Engagement von Gemeinde, den beiden beteiligten Bürgermeistern, dem Architekt und dem Kaufmann." Das hohe Tempo bei der Umsetzung sei vor allem darauf zurückzuführen, dass es stets schnelle Entscheidungen gegeben habe, um den nächsten Schritt gehen zu können. Und was ist für Projektentwickler Urbanski das Highlight des MarktTreffs Hohenfelde? „Einfach das gesamte Paket: die Menschen, die ihn vorangetrieben haben, die bauliche Umsetzung, aber auch die Entscheidung für den Standort mitten im Dorf."

 

 

AktivRegion Uthlande tagte im MarktTreff Morsum


Mit der Zukunft gleich einer ganzen Region beschäftigte sich eine Ideenrunde im jüngst eröffneten MarktTreff Morsum auf Sylt: Wie können drei Millionen Euro am sinnvollsten in der AktivRegion Uthlande investiert werden? Vor dem Hintergrund der neuen EU-Förderperiode trafen sich nach Workshops zwischen Pellworm und Föhr zum Abschluss nun Engagierte, um zukunftsweisende regionale Projekte herauszuarbeiten, die durch die Europäische Union gefördert werden sollten. Für die letzte Gesprächsrunde war bewusst der MarktTreff Morsum ausgewählt worden: war doch der Umbau des Muasem Hüs in der abgelaufenen Förderperiode als eines von zwei Leuchtturmprojekten in der AktivRegion mit Geld aus Brüssel unterstützt worden.