LandFrauenTag: Gedränge vor dem MarktTreff-Stand

N e u m ü n s t e r  MT 14.05.2012 –  Frauen so weit das Auge reichte – und immer wieder dichtes Gedränge vor dem MarktTreff-Stand: Rund 2.000 Besucherinnen kamen zum LandFrauenTag 2012 in die Holstenhallen nach Neumünster. Viele nutzten die Gelegenheit, um sich über MarktTreff zu informieren oder auszutauschen. Eine der ersten dabei: Marga Trede, die Präsidentin des LandFrauenVerbandes Schleswig-Holstein. Ehrengast des diesjährigen LandFrauenTages war Bestseller-Autorin und Moderatorin Amelie Fried.

 

Seit vielen Jahren ist der LandFrauenVerband offizieller Partner des Projektes MarktTreff. In gleich mehreren Dörfern haben engagierte LandFrauen MarktTreffs als wichtige Nahversorgungs- und Kommunikationspunkte mit aufgebaut oder bieten dort Aktivitäten an. Regelmäßig sind LandFrauen auf der internationalen Grünen Woche in Berlin mit dabei, wenn MarktTreff als schleswig-holsteinisches Erfolgsprojekt präsentiert wird. Und so kam wieder eine Reihe von LandFrauen mit Hauptstadterfahrung zu „ihrem" MarktTreff-Stand auf dem LandFrauenTag.

 

  
Die Präsidentin des LandFrauenVerbandes Schleswig-Holstein, Marga Trede (Mitte), schaute zu Beginn des LandFrauenTages 2012 gleich beim MarktTreff-Stand vorbei.   Dann setzte der Ansturm der LandFrauen vor dem MarktTreff-Stand ein. Die Besucherinnen informierten sich ausgiebig zu den unterschiedlichen Themen, die in der Messehalle präsentiert wurden.

 

Auf große Resonanz stieß auch in Neumünster die jüngste gemeinsame Aktion von LandFrauen und MarktTreff: die monatlich wechselnden Rezepte mit regionalen Produkten, die von den Kreisverbänden der LandFrauen vorgestellt werden und von der MarktTreff-Internetseite heruntergeladen werden können (www.markttreff-sh.de). Gestartet von LandFrauen-Präsidentin Marga Trede auf der jüngsten Grünen Woche, „ist in Kooperation mit den LandFrauen wieder einmal eine beispielhafte Aktion gelungen", sagt Christina Pfeiffer vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume und MarktTreff-Projektverantwortliche – und Ulrike Michaelis, Hauptgeschäftsführerin des LandFrauenVerbandes, nickt zustimmend.

 

Die Patenschaft für den diesjährigen LandFrauenTag, der sich intensiv mit dem Thema „FrauenWelten - gestern, heute, morgen" und insbesondere mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf beschäftigte, hatte der LandFrauen-Kreisverband Schleswig-Flensburg / Kreisteil Schleswig übernommen. Zu den Themenfeldern trug Autorin Amelie Fried bei Lesung und Diskussion nicht nur Unterhaltsames, sondern auch Kritisches bei. Hatte sie sich vor tausenden von Zuhörerinnen „wie Mick Jagger" auf der Bühne gefühlt („Ich habe noch nie vor so vielen Menschen gelesen!"), betonte sie in der gemeinsamen Diskussionsrunde mit Marga Trede, Landwirtschaftsministerin Dr. Juliane Rumpf, Verlegerin Gabriele Wachholtz, Kunsthistorikerin Ulrike Looft-Gaude und LandFrau Lena Haase, es sei beschämend, „wie wenig sich bei uns für berufstätige Mütter und Väter im Vergleich zu den europäischen Nachbarn getan hat". LandFrauen-Präsidentin Marga Trede wies darauf hin, dass die Frauen ständig zwischen den Lebenswelten Familie und Beruf wechseln müssten – und so liege die Hauptlast der Kindererziehung nach wie vor bei den Frauen, was nicht so bleiben dürfe.

 

 
Zahlreiche Fachgespräche zum Thema MarktTreff und Nahversorgung führte Christina Pfeiffer (rechts) vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume.     Amelie Fried las aus ihrem jüngsten Roman und mehreren Kolumnen – und begeisterte die über 2.000 LandFrauen in den Neumünsteraner Holstenhallen.
     
 
"LandGang"-Chefredakteurin und Moderatorin Anke Pipke schaute beim MarktTreff-Stand vorbei: "Der MarktTreff-Becher kommt auf meinen Schreibtisch."     Ulrike Michaelis, Hauptgeschäftsführerin des LandFrauenVerbandes Schleswig-Holstein, tauschte sich mit Christina Pfeiffer vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume aus.
     

   
Diskutierten über das Thema Frauen-Welten im Wandel der Zeit: Autorin Amelie Fried, Moderatorin Anke Pipke und Ministerin Dr. Juliane Rumpf (v. l. n. r.).