MarktTreff Witzwort liefert nach Venezuela -
große kleine Welt im MarktTreff Gülzow

W i t z w o r t / G ü l z o w  MT 10.09.2008 - Der Kundenkreis des MarktTreffs Witzwort (Kreis Nordfriesland) hat sich sprunghaft um rund 8000 Kilometer erweitert. Denn MarktTreff-Betreiber Maik Schultze beliefert jetzt auch Kunden auf der Isla de Margarita vor der Küste Venezuelas.

„Vor ein paar Wochen erreichte mich eine erste Email aus Südamerika", erzählt Maik Schultze. Darin schrieb der Absender, dass er gerade auf unserer Internetseite stöbere und lese, der ,MarktTreff Witzwort - Bei uns ist alles drin.‘ mache alles möglich und liefere außer Haus. Er benötige ein paar regionale Produkte aus der alten Heimat - auf der Karibikinsel in La Mira, im Nordosten des beliebten Urlaubsziels. Schultze: „Bekommen Sie das hin? fragte er. Und da ,Gibt es nicht! Geht nicht!‘ in unserem Vokabular nicht vorkommt, ging´s los." Ein paar weitere Emails wurden über den Atlantik hinweg ausgetauscht, die Kosten geklärt. Als das Geld beim MarktTreff Witzwort eingegangen war, brachte Maik Schultze die gewünschten Produkte zur Containerverladung.

 

Mittlerweile ist die erste Lieferung auf der Urlaubsinsel Margarita eingetroffen. Kunde Peter Bednarek scheint sehr zufrieden: „Vielen Dank schon mal, dass Sie das Weißbier geliefert haben. Werde es zu Weihnachten genießen." Und er hat in Venezuela erfolgreich Werbung für den MarktTreff Witzwort gemacht. Maik Schultze: „Jetzt bekam ich einen Anruf, ob nicht auch Freunde und Bekannte bei mir bestellen können." Sie können, wie der MarktTreff-Betreiber bestätigt und die internationalen Geschäftsbeziehungen mit einem Lächeln quittiert. Auf der neuen Einkaufsliste stehen auch Wurstspezialitäten aus der Region Eiderstedt.

Gehen die Witzworter Waren für Venezuela per Schiffscontainer nach Südamerika, so waren Schiffe der Weltmeere jetzt im MarktTreff Gülzow (Kreis Herzogtum Lauenburg) zu bestaunen - im Modellformat. Von der Motorjolle bis zum Frachtschiff, vom Fünfmaster bis zum Flugzeugträger - sechs Modellbauer zeigten bei der 1. Schiffsmodell-Ausstellung über 70 Meisterwerke ihres Hobbies, darunter ein preisgekrönter Nachbau des 1930 aufgelegten Bananendampfers „Puma", der in der Afrikafahrt eingesetzt wurde.

 „Wir sind eine Gruppe von Modellbauern - vom Ingenieur bis zum Rentner -, die alle keinem Verein angehören", sagt Manfred Maschke aus Elmenhorst. „Wir treffen uns regelmäßig, bauen auf unseren Werkabenden an den Modellen, probieren neue Arbeitstechniken aus. Außerdem würden dort neue Projekte besprochen - und hin und wieder die Modelle auf dem Wasser fahren gelassen.

 

Ein Modell des Bananendampfers Puma war jetzt im MarktTreff Gülzow zu sehen.
Ein Nachbau des Bananendampfers "Puma" - hier 1931 im Hamburger
Hafen - war bei der Schiffsausstellung im MarktTreff Gülzow zu sehen.

Dies geschah auch in Gülzow, wo MarktTreff-Betreiber Detlev Schweim für ein großes Außenbecken während der Ausstellung sorgte. „Der Außenbereich unseres Cafés wurde sozusagen zur Seeterrasse, von der aus die Schiffe auf großer Fahrt oder bei Schleppermanövern beobachtet werden konnten." Viel gefragt waren Wissen und Erfahrung der Schiffsmodellbauer Manfred Maschke, Gerrit Oswald, Axel Schmidt, Olaf Menach, Axel Hartmann und Andreas Berner, die sich jeden Donnerstag zu ihren Modellabenden um 19 Uhr in der Gesamtschule Allermöhe, Margit-Zinke-Straße 7-11, in Hamburg treffen und gern Interessierte willkommen heißen. Zu einem Hobby, das viel Geduld erfordert: So baute Manfred Maschke am Bananendampfer „Puma" über 1000 Stunden.