Partner des Lebensmittel-Einzelhandels
unterstützen das Modell MarktTreff

K i e l   MT 03.03.2008 - Die wohnortnahe Versorgung mit Lebensmitteln und Dienstleistungen liegt bundesweit voll im Trend. Immer mehr Kunden wünschen sich frische Lebensmittel, Produkte aus der Region, mehr persönlichen Service - am besten gleich um die Ecke und natürlich zu bezahlbaren Preisen. Die großen Lieferanten Bartels-Langness, coop und Edeka haben auf diese Entwicklung reagiert. Mit eigenen Konzepten - und dem Modell MarktTreff.

Die Bartels-Langness Unternehmensgruppe (Bela) blickt auf eine über 115-jährige Erfolgsgeschichte im Handel mit Lebensmitteln zurück. Heute ist die Gruppe einer der größten Arbeitgeber in Norddeutschland und bekannt für ihre rund 80 famila-Märkte. Trotz des rasanten Wachstums der vergangenen Jahre hat Dr. Hermann Langness die Kunden im ländlichen Raum weiter fest im Blick: „Der Bela und mir ganz persönlich liegt der ländliche Raum sehr am Herzen. Wir bieten den Kunden mit unserer Vertriebslinie ,Ihr Kaufmann‘ ein maßgeschneidertes Angebot. Die MarktTreffs mit ihrer Bündelung von Einkaufen, Dienstleistungen und Treffpunkt unter einem Dach haben uns von Beginn an überzeugt. Dass Schleswig-Holstein mit dem Modell heute bundesweit führend ist, sehen wir als Auszeichnung und Ansporn für alle Akteure." Die Bela unterstützt die MarktTreff-Betreiber mit umfassenden Service-Leistungen: Besuch durch den Außendienst im 14-Tage-Rhythmus, Beratung bei Ladenbau, Warenpräsentation und Verkauf, Fachseminare und Hausmessen.

 

Thomas Loch, Verkaufsleiter der coop eG, zeigt sich ebenso begeistert: „Das drei Säulen-Konzept von MarktTreff passt genau zu unserer Topkauf-Strategie. Unsere Märkte bieten ebenfalls ergänzende Dienstleistungen und stellen für die Bewohner einen Anlaufpunkt zum Treffen und Klönen dar." Während die coop in städtischen Gebieten und großen Gemeinden besonders durch ihre großflächigen Sky- und Plaza-Märkte bekannt ist, werden selbstständige Einzelhändler mit kleineren Ladenflächen über die Vertriebsschiene „Topkauf" beliefert. „Wir setzen auf Standorte im ländlichen Raum, da wir überzeugt sind, dass sich auch hier wohnortnahe Versorgung wirtschaftlich betreiben lässt", so Thomas Loch. „Schleswig-Holstein ist größtenteils ländlich geprägt. Wir identifizieren uns mit dem Land - und der Erfolg der ,Unser Norden‘-Produkte gibt uns dabei recht."

 

Von Anfang an dabei ist die Edeka Nord, die vorwiegend auf die Belieferung von privaten Einzelhändlern setzt. „Bei den von uns belieferten MarktTreffs handelt es sich oft um Zweitgeschäfte eines größeren Edeka-Marktes", sagt Verkaufsleiter Sven Fiedler. „Die Händler können dadurch einige Synergieeffekte nutzen." Für kleinere eigenständige Märkte zwischen 100 und 600 qm Verkaufsfläche bietet Edeka die Vertriebsschiene „Frischemarkt" an. Rund 400 solcher Nachbarschaftsläden gibt es im Absatzgebiet der Edeka Nord. „Bei den MarktTreffs begeistert uns das starke Netzwerk der Händler untereinander", so Fiedler. „Kreativität und Mut zu neuen Ideen ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Einzelhändler. Der Austausch von Erfahrungen untereinander gibt dabei dem Einzelnen eine gewisse Sicherheit."

 

Dies bekräftigt Hermann-Josef Thoben aus dem Kieler Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume: „Das Engagement der großen Lebensmittellieferanten im Projekt MarktTreff ist wichtiger Garant für den Erfolg. Was mich besonders freut: Wenn es mal Probleme gibt, finden wir bei der Bela, coop und Edeka immer ein offenes Ohr und kommen zu vernünftigen Lösungen. Dafür gilt es Dank zu sagen."