MarktTreff auf der Norla und
dem Nahversorgergipfel Oberösterreich

R e n d s b u r g / Bad Zell MT 25.09.2007 - In der vergangenen Woche hat sich MarktTreff gleich auf zwei Veranstaltungen präsentiert. Die Besucher der Norla - größte Landwirtschafts- und Verbrauchermesse Schleswig-Holsteins - lernten das Projekt kennen, zeitgleich fand im oberösterreichischen Bad Zell ein zweitägiger Nahversorgergipfel statt, auf dem das norddeutsche Vorzeigemodell diskutiert wurde.

Es ist gerade zwei Wochen her, dass der Bauernverband als gewichtige Interessenvertretung der ländlichen Räume offizieller MarktTreff-Partner wurde. Jetzt hat sich MarktTreff auf der Norla präsentiert, der mit über 70.000 Besuchern wichtigsten Landwirtschaftsmesse im Norden. Gemeinsam mit der Akademie für die ländlichen Räume (ALR), die seit Beginn das Projekt MarktTreff öffentlichkeitswirksam unterstützt, wurden die Besucher über die EU und ihre Förderprojekte informiert. Neben einem EU-Quiz und den Angeboten von „Europe Direct" sorgte das Thema MarktTreff für ein bunt gemischtes und interessiertes Publikum: Schülergruppen wurde die EU nähergebracht, Fachbesucher diskutierten über das Förderprogramm AktivRegion und Bürgermeister informierten sich über den aktuellen Entwicklungsstand der bereits 23 realisierten MarktTreffs im Lande. „MarktTreff hat mittlerweile einen recht großen Bekanntheitsgrad erzielt", sagt Torsten Sommer von der ALR, der den Messestand betreute. „Die meisten Besucher haben schon einmal in den sh:z-Zeitungen oder kürzlich im Bauernblatt etwas über MarktTreff und seine vielfältigen Angebote gelesen. Das Projekt kommt gut an und gewinnt an Fahrt."

 

Diese Einschätzung kann Hermann-Josef Thoben aus dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume in Kiel nur teilen. Er stellte das Projekt auf dem Oberösterreichischen Nahversorgergipfel vor: „ Die Resonanz auf MarktTreff ist erstaunlich groß. Anscheinend haben wir in Schleswig-Holstein einen Mix getroffen, der stimmt: beim Angebot, bei der Grundförderung und beim Partnerkonzept." Verschiedene Vertreter aus der österreichischen Politik und Wirtschaft stellten den Vorbildcharakter heraus. Viktor Sigl, Wirtschaftslandesrat kündigte an, dass es erstmals ein abgestimmtes Nahversorgungskonzept für die Region geben würde. Dr. Wolfgang Hikes von der Raiffeisen Landesbank betonte die besondere verantwortliche Rolle, die Kreditinstitute in den ländlichen Regionen einnehmen müssten. Sein Institut würde die Betreiber derartiger Nahversorgungsangebote bevorzugt unterstützen. Der Mitinitiator der Veranstaltung, Christoph Lettner, würdigte abschließend die Rolle, die das Modell MarktTreff für das bisher Erreichte gespielt hätte: „Was wir bis heute gemeinsam auf die Beine gestellt haben, ist das Ergebnis eines Jahres harter Arbeit. Der Prozess hat seinen Ursprung im hohen Norden, bei unserem Besuch in Schleswig-Holstein. Hier haben wir die Idee kennen gelernt und einen intensiven Austausch mit unseren Freunden im Norden begonnen. Das ist gelebte und erfolgreiche EU-Politik."