Förderung und Finanzierung

Das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Dogotalisierung des Landes Schleswig-Holstein (MELUND) stellt aus EU-, Bundes- und Landesmitteln eine Anschubförderung für MarktTreffs bereit. Grundlage sind die Richtlinien für die Förderung der Dorf- und ländlichen Regionalentwicklung.

Gefördert werden:

  • Planungs- und Beratungskosten (wie Standort-Check, MarktTreff-Projektleitung, Konzeptkosten, Tragfähigkeitsuntersuchung)
  • bauliche Investitionen
  • Ladeninfrastruktur
  • begleitendes Coaching für Betreiberinnen und Betreiber (bis zu drei Jahre lang)

Nicht gefördert werden: 

  • Warenbestand
  • Betriebskosten (Personal- und laufende Sachkosten)
  • Ersatzinvestitionen von Ausstattungsgegenständen

 

Zuwendungsempfängerin für die Fördermittel ist immer die Gemeinde. Sie trägt aus ihrem Haushalt die Eigenleistung, also den Anteil der Investitionen, der nicht durch die Fördergelder abgedeckt wird.

 

In der Regel werden Private in die Organisation, also den Betrieb des MarktTreffs, eingebunden. Dafür gibt es vielfältige Möglichkeiten, bei denen aber immer gilt: die Gemeinde ist Zuwendungsempfängerin und Projektträgerin des MarktTreffs. Das bedeutet, dass Sie für die Dauer der Zweckbindungsfrist von zwölf Jahren die Verwendung der eingesetzten Fördermittel im Sinne des Zuwendungszwecks sicherstellen muss.

 

Zu allen Fragen der Förderung sprechen Sie bitte die Ansprechpartner des Landeamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) an.

 

 

Die EU-, Bundes- und Landesmittel zur Förderung der ländlichen Entwicklung – zusammengefasst im Zukunftsprogramm ländlicher Raum (ZPLR) – werden in Schleswig-Holstein vorrangig nach dem LEADER-Konzept der EU umgesetzt. Hierzu wurden insgesamt 22 AktivRegionen gegründet, die fast die ganze Landesfläche abdecken. Sie entscheiden mit über die Förderung von Projekten wie zum Beispiel MarktTreff.

 

Hier können Sie mehr über die 22 AktivRegionen in Schleswig-Holstein erfahren.