Neuer Name, Neues Programm: www.MarktTreff-sh.de

Mit dem Drücken der Enter-Taste hat heute (15. Mai) der Staatssekretär im Ministerium für ländliche Räume, Aloys Altmann, den Start für einen neuen, zukunftsweisenden Weg der Ländlichen Dienstleistungszentren gegeben, die nun unter dem neuen und griffigen Namen "MarktTreff" noch bekannter werden sollen (http://www.markttreff-sh.de/).

Altmann sagte in Ahlefeld (Kreis Rendsburg-Eckernförde): "Ländliche Dienstleistungszentren sollen vor allem private und öffentliche Dienstleistungen bündeln und für eine ausreichende Grundversorgung in Gemeinden und Dörfern mit etwa 700 bis 1.900 Einwohnern sorgen.

 

Mit der Erweiterung zu "MarktTreffs" wollen wir erreichen, dass das Kerngeschäft wie Lebensmittel-Einzelhandel oder Postdienste um eine bessere Kommunikation im Dorf ergänzt, und das Wir-Gefühl gestärkt wird." Finanzdienstleistungen, Mobilitätsberatungen, Bürgerberatungen, regionale Warenverteilung, Electronic Commerce, Direktvermarktung, Servicebörse und Verwaltungsdienstleistungen nannte der Staatssekretär als Beispiele für die vielfältigen künftigen Angebote in MarktTreffs.

Zur Zeit gibt es zwölf MarktTreffs in Schleswig-Holstein, zum Beispiel in Kasseedorf (Ostholstein), Kirchbarkau oder Probsteierhagen (Kreis Plön). Sie sind jedoch größtenteils noch nicht mit IT-Angeboten ausgestattet. Weitere Gemeinden haben Interesse signalisiert. Bis zu 50 Standorte für MarktTreffs sind bis 2006 vorgesehen. Die örtlichen Konzepte werden realisiert und gefördert mit Unterstützung aus EU und Bundesmitteln (Zuschussquote: bis 50 Prozent).

 

Unter www.markttreff-sh.de kann anhand einer Karte ein MarktTreff einer Gemeinde ausgesucht, und das Angebot abgerufen werden. Außerdem können auf den Seiten Veranstaltungen oder Aktionen der jeweiligen Gemeinden angekündigt werden. Elektronische Verwaltungsdienstleistungen des jeweiligen Wohnortes sind weitere Nutzungsmöglichkeiten für die Einwohnerinnen und Einwohner.

 

Unterstützt durch ein zentrales Projektmanagement auf Landesebene (Ministerium für ländliche Räume, EDV COMPAS in Lübeck, Landesentwicklungsgesellschaft und BBE-Betriebsberatung), kann künftig jede Gemeinde im Ländlichen Raum aus einem Baukasten das für sich sinnvollste Angebot zusammenstellen. Altmann: "Damit sind maßgeschneiderte Lösungen für jede Gemeinde des Landes möglich."

Vor dem Hintergrund des Strukturwandels auf allen Sektoren sei ein ständiger Erfahrungsaustausch sehr wichtig, betonte Aloys Altmann.

 

Daher sehe das Projekt die Einbindung der einzelnen Standorte in ein landesweites Netzwerk vor. Damit werde zugleich das Denken in regionalen Zusammenhängen gestärkt. Der Staatssekretär: "

 

Der Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien spielt eine wesentliche Rolle in unserer Gesellschaft und ist nicht mehr wegzudenken. Immer mehr Dienstleistungen werden künftig auf diesem Weg angeboten. Daher ist eine professionelle Präsentation der Gemeinden und Regionen im Internet unabdingbar."